Es ist tatsächlich so weit: Das Camp NaNoWriMo 2017 ist vorbei. Bis zum nächsten Schreibevent, im November, sind es noch drei Monate. Doch was passiert jetzt?
Punkt 1: Ruht euch aus!
Nach einem Monat, an dem ihr jeden Tag geschrieben habt, habt ihr euch eine Pause verdient. Schließt für eine Woche oder zwei das Dokument, in dem ihr während des Julis gearbeitet habt und zwingt euch nicht dazu, irgendetwas damit zu tun. Holt den verlorenen Schlaf nach und gewinnt eure kreative Energie zurück!
Punkt 2: Vergesst nicht, trotzdem weiter zu machen!
Wenn eure Pause vorbei ist, erstellt ihr euch am Besten ein Schreibziel - legt zum Beispiel fest, dass ihr innerhalb des nächsten Monats das erste Drittel eures Buches überarbeiten wollt oder bis zum nächsten Camp im April euer Projekt fertig schreiben wollt. Statt euch kreative Ziele zu setzen könnt ihr natürlich auch eine Routine herstellen. Setzt euch jeden Sonntag (oder an einem beliebigen anderen Tag) eine Stunde hin, um an euren Projekten zu arbeiten - sei es, um sie fortzusetzen oder um sie zu überarbeiten. Wichtig ist, dass ihr nicht vergesst, dass es das Projekt gibt.
Punkt 3: Bereitet den NaNoWriMo vor!
Im sogenannten "Prebtober" (Preperation October = Vorbereitungsoktober) sammelt ihr Ideen für den Plot eures nächsten Buches. Dazu Details zu den Charakteren und so weiter und so fort. Natürlich könnt ihr auch schon im August und im September damit beginnen, Oktober ist jedoch der späteste Zeitpunkt an dem ihr euch damit auseinander setzen solltet, worüber ihr im NaNoWriMo schreibt. Im Gegensatz zum Camp NaNoWriMo ist dort nämlich das Ziel mit 50 000 Wörtern festgelegt und die Organisatoren ermutigen auch speziell dazu, Nicht-Roman-Projekte im Camp zu schreiben statt im November. (Wenn ihr zu den Pantsern gehört könnt ihr natürlich auch am ersten November mit irgendeiner Idee losschreiben, ohne wirklich zu wissen, wohin es geht.)
Punkt 4: Überarbeitet euer Buch, schickt es an Verlage und veröffentlicht es!
Letztendlich werden Bücher ja aus einem Grund geschrieben: Um sie irgendwann anderen zum Lesen zu geben: Sei es im Familien- oder Freundeskreis als Geschenk oder auf dem Buchmarkt. Gebt also nicht direkt euer Projekt auf, sondern überarbeitet es und fertigt eine zweite, dritte und vierte Version an. Irgendwann wird euch auch das letzte Zipfelchen gefallen und ihr braucht euch nicht zu Fürchten, an Verlage heran zu treten. Wenn ihr mit Lektoren o.ä. befreundet seid scheut euch nicht davor, sie um Hilfe und/ oder Tipps zu bitten! (Ansonsten hält das Internet auch viel bereit.)
Das sind die vier Punkte, die mir wichtig sind, wenn ich an die "Was jetzt?" Frage denke. Mehr zu den "Was jetzt?" Monaten, die traditionell nach dem NaNoWriMo im Januar und Februar stattfindet steht auf der NaNoWriMo Website. Dort findet ihr auch weitere Tipps und Hilfestellungen für die Überarbeitung eures Projekts.
Wie konsequent seid ihr beim Überarbeiten eurer Projekte?

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