Montag, 10. Juli 2017

Ein Tag im Camp

Auf der Website des Camp NaNoWriMo kann man es überall lesen: "Camp NaNoWriMo ist ein virtueller Rückzugsort, erschaffen für maximale Flexibilität und Kreativität." Doch was, wenn das Camp nicht nur virtuell sondern reel wäre? Ein idyllischer Ort mitten in der Natur (an einem großen Waldsee), an dem sich Autoren treffen, um ihre Romane zu schreiben? Die Idee begeistert mich schon seit Jahren, doch noch ist es nicht so weit, mein Vorhaben diesbezüglich umzusetzen. Stattdessen nehme ich euch mit in einen Tag meiner Camps.

8:00 Uhr: An guten Tagen wache ich tatsächlich um diese Uhrzeit auf, meist ist es jedoch eine Stunde später. Nach dem Aufstehen frühstücke ich, lese die Tageszeitung und mache mich für den Tag fertig.

10:00 Uhr: Irgendwann zwischen halb Zehn und halb Elf schnappe ich mir unseren Hund und gehe allein oder zusammen mit meiner Mama spazieren. Normalerweise bin ich eine Stunde unterwegs, was natürlich etwas Schreibzeit kostet, dafür fühle ich mich danach inspirierter und voller Energie.

11:00 Uhr: Nach dem Spaziergang setze ich mich meist an meinen Computer, um den Blogpost für den nächsten Tag zu Schreiben. So muss ich mir keine Sorgen darum machen, dass der Post pünktlich online geht. Außerdem ist das Licht um diese Zeit meist ideal zum Fotografieren für den Blogpost.

12:30 Uhr: Falls der Post noch nicht fertig ist muss er jetzt ein wenig Warten, denn es ist Zeit fürs Mittagessen. Mit etwas Glück fällt mir irgendwas ein, was man machen könnte und das wird dann entsprechend vorbereitet - zum Beispiel "English Breakfast" mit Baked Beans, Nürnbergern und Spiegelei.


13:00 Uhr: Nach dem Mittagessen arbeite ich normalerweise noch einen Moment am Computer - bleibe mit meinem Mails auf dem Laufenden und füge die letzten Schliffe zu meinem Blogowrimo Post hinzu.

15:00 Uhr: Kaffeetrinkenszeit! Zwar trinke ich selbst keinen Kaffee, doch da das nachmittagliche Zusammenkommen bei uns so heißt bleibe ich auch in diesem Post bei dem Namen. Aufgrund des herrlichen Wetters, das wir in den letzten Wochen hatten, setzen wir uns zum Kaffee immer nach draußen auf unsere Terasse und dort nehme ich auch meinen Collegeblock mit hin. (Samt Plotbuch, Füller und Tintenkiller.) Manchmal gibt es zum Kaffee ein Eis oder ein Sorbet, meist reicht aber ein Stück Schokolade. Anschließend beginne ich mit dem eigentlichen Schreiben.

18:30 Uhr: Normalerweise habe ich um diese Zeit mein Tagesziel an Seiten erreicht und schließe nur noch die Szene ab, an der ich gerade arbeite. Nachdem ich nun sowohl meine fünf A4-Seiten gefüllt, als auch meinen nächsten Post in Planung habe, bleibt mir nun Zeit, meinen Hobbies nachzugehen. Meistens läuft es jedoch darauf hinaus, dass ich einfach nur in meinem aktuellen Buch weiterlese. (Welches das ist seht ihr in dem kleinen Goodreads Kästchen auf der rechten Seite.)

20:30 Uhr: Wenn dann endlich alle zu Hause sind gibt es Abendessen - bei uns meistens Schnitte mit Brot und Belag. Gern auch Obst und/ oder Salat. Besonders jetzt im Sommer bietet es sich natürlich auch an, am Abend gemeinsam zu Grillen.


21:45 Uhr: Da zu den Standardtagesschauzeiten meist der Fernseher besetzt ist oder alles mögliche Andere passiert komme ich erst jetzt dazu, die Nachrichten zu schauen. (Abgesehen davon, dass ich das heute-journal als Format den Tagesthemen vorziehe aufgrund des kleinen Kulturbeitrags, der meist am Ende kommt.) Danach wird gezappt, eine Doku oder ein Film geschaut oder weiter gelesen.

23:30 Uhr: Schlafenszeit! Bevor ich ins Bett gehe update ich meine Gesamtwortzahl auf der Camp NaNoWriMo Website und in meiner "Writometer" App, die ich zum Verfolgen meines Wortstands auf dem Handy verwende. (Sie funktioniert ohne Internet und bietet dadurch den großen Vorteil, dass sie den von mir bevorzugten "Offline-Lifestyle" unterstützt.) Vor dem Schlafen halte ich noch kurz meine Gedanken des Tages auf Papier fest und dann ist mein Tag auch schon vorbei!


Das ist also mein Camp NaNoWriMo Tagesablauf in diesem Juli. In jedem Camp und auch im NaNoWriMo sieht meine Routine unterschiedlich aus, denn logischerweise befinde ich mich jedes Mal in einer anderen Lebenssituation. Da ich aktuell die längsten Sommerferien meines Lebens genießen kann bietet sich eine solche Routine an. Wie sieht euer Camp-Tagesablauf aus?

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