Sonntag, 24. September 2017

Meine liebsten Herbstbücher 2017

 Jeder Vielleser wird dieses Gefühl kennen: Eine neue Jahreszeit bricht an und automatisch beginnt man, andere Bücher zu lesen. Manchmal ist die Veränderung nur klein - die Romanze spielt um Weihnachten herum statt im Hochsommer, aber in anderen Fällen ist diese Veränderung auch ziemlich drastisch. 

Bei mir ändert sich meist nicht viel - im Winter liegt mein Fokus eher auf Fantasyromanen, im Sommer bei Young Adult Büchern, im Frühling bei leicht zu lesenden Sachen - im Herbst jedoch ändert sich mein Lesegeschmack meist komplett. In dieser Jahreszeit krame ich dann aus allen Ecken und Enden meiner Bücherregale die Romane hervor, die ich sonst nie lesen würde. In meinem Fall sind das Krimis und Klassiker. Meine liebsten "Herbstbücher" in diesem Jahr zeige ich euch in diesem Post.

Bevor ich loslege nur noch ein letzter Kommentar: Natürlich befindet sich auf dieser Liste auch ein Fantasybuch, aber hier geht es ja auch weniger um das Genre sondern um die Stimmung der Bücher.

"Illuminati" von Dan Brown (oder auch "Sakrileg", "Inferno" ...)


 Ganz oben auf meiner Liste stehen die Romane von Dan Brown und auch diejenigen, die nicht unbedingt gerne viel lesen werden bei diesem Autor fündig, den die Verfilmungen seiner Bücher sind ziemlich gut! Dan Brown folgt in seinen Erzählungen dem Harvard Professor Robert Langdon, der verschiedene Verschwörungen aufdeckt (meist in Verbindung mit Morden) und am Ende die Welt rettet - zumindest bis zum nächsten Roman, in der eine weitere Verschwörung die Sicherheit vieler bedroht. Im ersten Roman, "Illuminati", geht es - wie man vom Namen schon ahnen kann - um die Illuminaten, die den Vatikan zerstören wollen.

Die "Tinkerfarm" Reihe von Tad Williams und Deborah Beale


In den beiden Romanen "Die Drachen der Tinkerfarm" und "Die Geheimnisse der Tinkerfarm" begleitet das Autorenpaar zwei Geschwister, die ihre Ferien bei ihrem Onkel auf der Tinkerfarm verbringen - ohne wirklich zu wissen, wozu diese Farm eigentlich gedacht ist. Mit der Zeit finden sie heraus, dass dort Drachen lebe und außerdem viele weitere unheimliche und seltsame Kreaturen. Leider besteht die Reihe bis jetzt nur aus zwei Romanen, auch wenn der bisher letzte Band auf eine Fortsetzung hoffen lässt.


 

"Girl on the train" von Paula Hawkins


Tatsächlich war dieses Buch der erste Thriller, den ich je gelesen habe und es hat mich bis heute gefesselt. Persönlich bevorzuge ich die tendenziell eher nüchternen Krimis über die meist leicht psychotischen Thriller, aber dieses Buch ... keine Ahnung, wie man das beschreiben soll. Long story short: Die Hauptheldin des Romans beobachtet aus dem Zug heraus ein Ehepaar, das in der Nähe ihres alten Hauses lebt und eines Tages ist die Frau verschwunden, der Mann wird des Mordes angeklagt - nichts, was unsere Heldin vom Zug aus gesehen hat, unterstützt jedoch diese Vermutung.

 

"Outlander" von Diana Gabaldon

 
 Im englischsprachigen Raum ist die gleichnamige Serie der aktuell achtteiligen Romanreihe von Diana Gabaldon ein echter Erfolg und sicherlich wird auch bald ein ähnlicher Hype in Deutschland folgen. Grundidee der Reihe ist, dass Claire Randall, eine Krankenschwester, kurz nach dem zweiten Weltkrieg mittels eines Steinkreises durch die Zeit reist und im Schottland des 18ten Jahrhunderts landet und dort einige Abenteuer erlebt. Die rustikale Art des damaligen Lebens passt einfach hervorragend zu rauen, kalten Herbsttagen!

 

"Die Sturmhöhe" von Emily Brontë


 Wer es anhand des Lesezeichens noch nicht erraten hat, dem tue ich es jetzt kund: Dies ist das Buch welches ich aktuell lese. Nach fast vier Monaten auf diesem Blog wurde es auch langsam Zeit das ein Roman von zumindest einer der Namensgebenerinnen dieses Blogs in einem Post auftaucht. Sturmhöhe entführt in eine - zumindest mir - fremde Welt und hat durch den historischen Aspekt gewisse Ähnlichkeiten zu "Outlander". Selbstredend spielt dieser Roman näher an unserer Jetzt-Zeit und ist gleichzeitig ein Klassiker, der sich einer älteren Sprache als Diana Gabaldon bedient. Das Grundprinzip der Geschichte ist recht einfach zu verstehen: Ein Mann zieht aufs Land und pachtet dort ein Haus. In der Bemühung seinen Verpächter besser kennen zu lernen stattet er ihm einige Besuche ab und macht dabei recht ... besondere Erfahrungen. In Folge dessen möchte er unbedingt mehr über ihn herausfinden und lernt im Verlauf des Buches mehr über die Geschichte seines Pächters und der Leute die ihm nahe standen und stehen.

Was sind eure liebsten Herbstbücher? Und ändert sich euer Genre-Geschmack auch mit den Jahreszeiten?

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